Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen

Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen

Seit dem Jahr 2004 bestehen gesetzliche Vorgaben für die Einführung eines prozessorientierten QM-Systems im Gesundheitswesen. Ziel der Einführung einer Qualitätssicherung ist, eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten und Organisationsabläufe zu optimieren. So sind für Kliniken, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen grundlegende Maßnahmen zu ergreifen, um ein umfassendes Qualitätmanagement einzuführen.

Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Organisationsstruktur auf Schwachstellen hin zu überprüfen, mit dem Ziel Unternehmensabläufe effizient, nachhaltig und kostensparend zu gestalten. Um das Leistungsangebot einer Einrichtung für die Patienten und die Öffentlichkeit besser darstellen zu können, wurden zudem in der Vergangenheit zahlreiche Qualitätssiegel entwickelt. Zu den gängisten zählen:

DIN EN ISO 9001

Die ISO 9001 ist weltweit das anerkannteste und bekannteste Qualitätsmanagementsystem. Mit der Einführung der ISO 9001 schaffen Sie sich eine ideale Basis zum Nachweis Ihrer Leistungen und Ihrer Kompetenz. Wir machen Sie fit für die Zertifizierung. Zur ISO 9001

QPP – Qualität plus Pflege

Als stationäre Pflegeeinrichtung oder ambulanter Pflegedienst dokumentieren Sie mit der „Qualitätsprüfung plus Pflege“ Ihren hohen Pflegestandard und erfüllen gleichzeitig die gesetzlichen Anforderungen. Qualitätssicherung in der Altenpflege. Hier erfahren Sie mehr zur Qualitätssicherung in der Pflege

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Gesetzliche Vorgaben – Verpflichtung zur Qualitätssicherung

Sozialgesetzbuch
Fünftes Buch
Gesetzliche Krankenversicherung

In der Fassung des Gesetzes zur Sicherung der nachhaltigen Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Nachhaltigkeitsgesetz) vom 21. Juli 2004 (BGBl. I S. 1791)

§ 135a
(1) Die Leistungserbringer sind zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der von ihnen erbrachten Leistungen verpflichtet. Die Leistungen müssen dem jeweiligen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse entsprechen und in der fachlich gebotenen Qualität erbracht werden.

(2) Vertragsärzte, medizinische Versorgungszentren, zugelassene Krankenhäuser, Erbringer von Vorsorgeleistungen oder Rehabilitationsmaßnahmen und Einrichtungen, mit denen ein Versorgungsvertrag nach § 111a besteht, sind nach Maßgabe der §§ 136a, 136b, 137 und 137d verpflichtet,

  1. sich an einrichtungsübergreifenden Maßnahmen der Qualitätssicherung zu beteiligen, die insbesondere zum Ziel haben, die Ergebnisqualität zu verbessern und
  2. einrichtungsintern ein Qualitätsmanagement einzuführen und weiterzuentwickeln.